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Der NEUE Jaguar XK IM Überblick

 Neue Jaguar XK-Sportwagenreihe: Coupé und Cabriolet, jeweils in 2+2-Sitzer-Konfiguration

 Erster Vertreter der neuen Generation formschöner Jaguar-Modelle

 Der technisch anspruchsvollste Jaguar aller Zeiten

 Nachfolger der 1996 erstmals vorgestellten Jaguar XK-Reihe

 Die Aluminiumkarosserie garantiert höchste Karosseriesteifigkeit. Beim Cabriolet wurde die Steifigkeit im Vergleich zum Vorgängermodell um 50 Prozent verbessert

 Der neue XK ist mit Leergewichten von 1595 (Coupé) bzw. 1635 kg (Cabriolet) leichter als sein Vorgänger und alle Wettbewerbermodelle

 Die Rohkarosserie der Cabrioletversion wiegt mit 287 kg 19 Prozent weniger als die des Vorgängers

 Die Leichtbauweise ermöglicht ein 10 Prozent höheres Leistungsgewicht

 Die Alukarosserie bietet eine perfekte Balance zwischen Leistung, Fahrdynamik und Komfort

 Intuitive Steuerungen und fahrerorientierte Technologien, wie „Keyless Entry“, „Keyless Start“ und AFS (Active Front Lighting System - aktives Kurvenlicht)

 Die großzügige und elegant gestaltete Passagierkabine des neuen XK steht für Luxus, Komfort und Qualität, die man von Jaguar erwartet

 Als Triebwerk fungiert der souveräne 4,2-Liter-Jaguar-AJ-V8-Saugmotor mit 219 kW (298 PS)

 Der mit Abgasrückführung ausgestattete AJ-V8-Motor erfüllt die Euro-4-Abgasnorm

 Das neue, über am Lenkrad montierte Schaltwippen bedienbare 6-Gang-Automatikgetriebe mit "Jaguar Sequential Shift" erlaubt manuelle Gangwechsel

 Das XK Coupé beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 6,2 Sekunden.

 Das XK Cabriolet beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 6,3 Sekunden und ist damit 0,3 Sekunden schneller als das Vorgängermodell

 Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt

 Das elektrische Dach der Cabrioletversion verschwindet in weniger als 18 Sekunden in seinem Alufach

 Bei einem Zusammenprall mit einem Fußgänger wird das weltweit neue Fußgänger-Schutzsystem PDBS (Pedestrian Deployable Bonnet System) aktiviert, das die Motorhaube in Bruchteilen von Sekunden um 10 bis 15 Zentimeter nach oben klappt und so eine Sicherheitszone zwischen Haube und Motor aufbaut

 Der neue XK kommt im Frühjahr 2006 in die Verkaufsräume

 

 

Das Marktsegment des neuen Jaguar xk

 

Der XK positioniert sich im Segment der luxuriösen Sportwagen, das von hoher Wertigkeit und extrem hartem Wettbewerb geprägt ist. Zwischen 1996 und 2004 hat sich dieser Markt weltweit auf 99.000 verkaufte Fahrzeuge mehr als verdoppelt. Außerdem wuchs die Zahl der wichtigsten Wettbewerber in dieser Zeit von vier auf sieben. Prognosen zufolge wird das Segment in den kommenden fünf Jahren volumenmäßig konstant bleiben, aber bis 2007 insgesamt acht konkurrierende Hersteller aufweisen.

 

Generell besteht das Segment der luxuriösen Sportwagen aus zwei Produktgruppen:

- dem Grand Tourer, der vorrangig für einen hohen Grad an Luxus und Komfort steht,

- und dem Sportwagen, dessen Hauptattribute höchste Leistung und perfektes Handling sind.

 

Der neue XK wird in diesem Umfeld beiden Ansprüchen in vollem Umfang gerecht. Er bietet nicht nur sportliches Fahrvergnügen, ohne dass dabei Kompromisse im Hinblick auf Luxus und Komfort gemacht werden müssen. Sein außerordentliches Leistungsvermögen und das herausragende Handling machen ihn zudem für alle diejenigen interessant, die bisher reinrassige Sportwagen bevorzugten, bei denen jedoch Komfort und Platzangebot oftmals zu kurz kommen.

 

Der neue XK wird Käufer mit gehobenem Einkommen ansprechen, die eine Affinität für Luxusprodukte haben. Diese Kunden suchen nach einer Kombination aus einem Grand Tourer und einem Modell mit echtem Sportcharakter – eine Mischung, die reichlich Fahrspaß vermittelt und gleichzeitig Status und Exklusivität vereint. Kurz gesagt: Luxus in einer sportlichen Verpackung.

 

Aus diesem Grund wurde das formschöne Äußere des neuen XK exakt auf diese Anforderungen abgestimmt: Das Design zeigt Anklänge an die große Ahnenreihe der Jaguar-Sportwagen und deutet schon von außen das hohe Leistungsvermögen des Modells an. In ähnlicher Weise wird das Interieur begeistern. Es ist fahrerorientiert und beeindruckt mit hochwertigen Materialien, Farben und Applikationen sowie technischen Merkmalen. Zu den fortschrittlichen Technologien des neuen XK zählen beispielsweise die adaptive Geschwindigkeitsregelung A.C.C. (Adaptive Cruise Control) und eine Informations- und Steuereinheit mit Touchscreen.

 

Kurz gesagt: Der neue Jaguar XK bietet das Beste aus beiden Welten – Sportlichkeit und Luxus, Vielseitigkeit und Leistung.

 

DESIGN

 

 Das formschöne moderne Exterieur weist den Weg in die Zukunft des Jaguar-Designs

 Der klassische ovale Lufteinlass und die kraftvoll betonte Wölbung der Motorhaube folgen traditionellen Jaguar-Designlinien

 Mit geöffnetem Dach präsentiert sich das Profil der Cabrioletversion besonders schlank und elegant

 

Der neue Jaguar XK besitzt mehr visuelle Präsenz und optisch dokumentierte Sportlichkeit als die bisherige Baureihe. In bester Jaguar-Tradition zeigt er auf der anderen Seite Eleganz und dezenten Luxus. Er verfügt über die klassischen Proportionen eines Coupés, das sich an die Straße anzuschmiegen scheint: eine lange Motorhaube, vergleichsweise steil stehende Front- und Heckscheiben, betonte Radhäuser mit großen Rädern und minimale Überhänge. Zusätzlich sind die verchromten Lufteinlässe in den Vorderkotflügeln ein neues Jaguar-Stilelement, das erstmals bei der Jaguar-XJ-Studie Concept Eight zu sehen war. Während der ausgeprägte ovale Lufteinlass im Kühlergrill, die kraftvoll betonte Wölbung der Motorhaube und die praktische Heckklappe an den klassischen Jaguar E-TYPE erinnern, entspringen Details wie die geschwungenen vorderen und hinteren Leuchteneinheiten sowie die dynamisch-muskulöse Haltung der Karosserie eindeutig dem Jaguar-Sportwagendesign des 21. Jahrhunderts.

 

Im Interieur des neuen XK bilden traditionelle Handwerkskunst und zeitgenössische Luxusmaterialien, wie fein genähtes Leder, einen reizvollen Kontrast zu dekorativen Hightech-Elementen wie Metallapplikationen. Grundsätzlich ist der Innenraum fahrerorientiert und sportlich ausgelegt, mit hoher Ergonomie und körperbetonten Sitzen, die bewusst tief angeordnet sind, um dem Fahrer ein echtes Cockpit-Gefühl zu vermitteln. Mit einem längeren Radstand, breiterer Spur und höherer Dachlinie bietet das Modell im 2+2-Design erheblich mehr Platz als sein Vorgänger.

 

Wie die frühere Baureihe ist auch der neue XK als Coupé und Cabriolet erhältlich. Dabei wurden beide Varianten im Rahmen des Gesamtprojekts vollkommen eigenständig entwickelt. Beim neuen XK Cabriolet entschieden sich die Jaguar-Entwickler dabei für ein klassisches Softtop anstelle eines faltbaren Stahldachs. Diese Lösung eröffnete im neuen XK Cabriolet das gleiche 2+2-Sitz-Layout wie in der Coupéversion und erzwang keinerlei Kompromisse, weder beim Design mit der eleganten Linienführung des Hecks oder der kraftvoll ansteigenden Gürtellinie noch beim Fahrzeuggewicht.

 

Das rundum gefütterte, aus drei Schichten bestehende Dach bietet eine herausragende Dämmung gegen Wind- und Fahrgeräusche. Es lässt sich in weniger als 18 Sekunden per Knopfdruck öffnen oder schließen und verschwindet, wenn es nicht gebraucht wird, unter einer Aluminiumabdeckung, ohne dabei das Kofferraumvolumen zu verkleinern. Außerdem lässt sich der Gepäckraum bei geschlossenem Dach durch einen ausziehbaren Laderaumteiler um 83 Liter erhöhen.

 

Das Dach verfügt über drei Schichten, die die Passagierkabine effizient gegen Wind- und Fahrgeräusche abschotten. Während die äußere Schicht aus einem wasserdichten Stoff-Gummi-Stoff-Laminat besteht, befindet sich innen ein exquisites Stofffutter, das sich in geschlossenem Zustand formschön über die Köpfe der Passagiere spannt. Das zwischen diesen beiden Schichten verarbeitete „Thinsulate“-Material von 3M bietet mit der halben Dicke eine noch bessere Isolierung als die Lösung in der Vorgängerversion. Zudem ist das Material wesentlich leichter und nimmt bei eingeklapptem Dach weniger Raum ein, was mehr Platz für Passagiere und Gepäck eröffnet. Die heizbare Heckscheibe ist aus Einscheiben-Sicherheitsglas gefertigt und mit dem Dach verklebt. Die Seitenfenster werden unmittelbar vor dem Schließen des Dachs automatisch einige Zentimeter herunter- und danach sofort wieder hochgefahren, um die Wasserkanäle des Dachs zu verschließen.

 

Das Softtop lässt sich per Knopfdruck mithilfe von hydraulischen Servomotoren und einer elektronischen Steuerung öffnen und schließen – sogar während der Fahrt bei Geschwindigkeiten bis zu 16 km/h. Einschließlich des automatischen Hochfahrens aller Seitenfenster benötigt das XK Cabriolet lediglich etwa 18 Sekunden für den kompletten Vorgang.

 

Der neue XK wurde vom Jaguar-Designteam um Design Director Ian Callum konzipiert – mit dem Ziel, einen Jaguar-Sportwagen für das 21. Jahrhundert zu kreieren. Die Linienführung des neuen XK präsentiert sich kühn und wunderschön, dabei ebenso muskulös wie elegant. Ian Callum: „Er sieht genau so aus, wie ein Jaguar aussehen sollte: kraftvoll und aufregend. Diese Kraft stammt aus einer Kombination aus Spannung, Muskeln und Form – ein integraler Bestandteil der neuen Designsprache, die wir vermitteln möchten.”

 

Diese neue Sprache beginnt bei den Proportionen und der kraftvollen Haltung. Der neue XK verfügt über einen längeren Radstand als das Vorgängermodell, aber gleichzeitig über deutlich kürzere Überhänge. Insgesamt ist die Neuentwicklung nur geringfügig länger. Die kraftvoll wirkende, hohe Gürtellinie und die knapp bemessenen Hüften erinnern an eine Raubkatze, die sich, zum Sprung geduckt, an den Boden schmiegt. Mit seiner dynamisch gezeichneten Motorhaube und der eleganten Linienführung des Dachs erzeugt er einen kompakten und modernen, extrem muskulösen und athletischen Eindruck, der auch im Stand Kraft und Agilität ausstrahlt.

 

Obwohl der neue XK viel kompakter wirkt, bietet er doch einen großzügigen Gepäckraum, der in der Coupéversion bequem zwei Golftaschen aufnehmen kann. Trotz des um 122 mm kürzeren hinteren Überhangs bewegt sich das Kofferraumvolumen auf dem Niveau des Vorgängermodells – mithilfe der optionalen „Runflat“-Reifen lässt es sogar noch um 22 Liter erhöhen. Dazu kommen die Vorteile des neuen Liftback-Designs, das einen bequemen Zugriff auf den Laderaum ermöglicht. In den Kofferraum des XK Cabriolet passen ebenfalls zwei mittelgroße Golftaschen.

 

„Ich bin sehr stolz auf den neuen XK”, erklärt Ian Callum. „Er ist überaus modern, besitzt wundervolle Proportionen, und dennoch erinnert Vieles an seine erfolgreichen Ahnen. Der Kühlergrill zum Beispiel ist ganz E-TYPE. Er lässt keinen Zweifel daran, dass es sich beim neuen XK um einen echten Jaguar handelt.”

 

Aluminium-Leichtbaukarosserie

 

 Die Aluminiumkarosserie bürgt für hohe Steifigkeit – bei Coupé und Cabriolet

 Positive Auswirkungen auf Leistung, Handling, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

 Einziges in Serie produziertes Aluminium-Monocoque in der Automobilindustrie

 

Ein Schlüsselelement des neuen Jaguar XK ist die in der Automobilindustrie einzigartige Monocoque-Karosserie aus geklebtem und genietetem Aluminium, die zum ersten Mal in der aktuellen XJ-Baureihe verwendet wurde. Jaguar schuf hier eine extrem robuste und gleichzeitig überaus leichte Struktur, für deren Verbindungsstellen sowohl Nieten als auch Epoxidharzkleber verwendet wird. Diese Hightech-Lösung macht die XK-Karosserie der neuen Coupé- und Cabriolet-Versionen wesentlich leichter und steifer (Coupé: 30·%; Cabriolet: 50 %) als das Stahlchassis des Vorgängermodells.

 

Folgerichtig beschleunigt der neue XK im Vergleich zu seinem Vorgänger nicht nur zügiger, sondern bietet auch bessere Werte bei Verbrauch und Abgasemissionen. Zusätzlich sorgt die Aluminiumstruktur für mehr Sicherheit, eine höhere Geräusch- und Vibrationsdämmung und dank der verbesserten Federungsdynamik für ein verbessertes Fahrverhalten bzw. Handling.

 

Die so genannte „Lightweight Vehicle Technology" von Jaguar mit einer Monocoque-Karosserie aus Vollaluminium ist einzigartig in der Branche und unterscheidet sich erheblich von einem Aluminium-Gitterrohrrahmen mit separaten Aluminiumblechen. Das Konzept, das eine extrem stabile und doch leichte Karosserie ermöglicht, stammt aus der Luft- und Raumfahrt, wo Festigkeit Grundvoraussetzung für das Bestehen gegen hohe Temperaturunterschiede und enorme Belastungen bei Start und Landung ist. Beim neuen XK ging man noch einen Schritt weiter und integrierte vermehrt leichte Gussteile und Pressbleche aus Aluminium. Die Stärke und das geringe Gewicht verdanken sie der Karosseriekonstruktion, bei der neue, von Jaguar und seinen Lieferanten entwickelte Verbindungstechniken zum Einsatz kamen.

 

Die neue Karosserie des XK Coupé weist lediglich eine einzige Schweißnaht am Dach auf. Dieses fast gänzlich schweißlose Verfahren ist nicht zuletzt umweltfreundlicher, denn es sind weder hohe elektrische Ströme und Wasser zur Kühlung notwendig noch kommt es zum Schweißfunkenflug. Alle anderen Nahtstellen des neuen XK-Chassis entstanden unter Verwendung der einzigartigen, von Jaguar entwickelten Klebe- und Niettechnik. Die meisten Verbindungen werden dabei mithilfe von Dornnieten mit hydraulischem Druck gegen ein festes Werkzeug geschaffen. Wo eine Verbundstelle nur von einer Seite zugänglich ist, wie bei einigen Hohlräumen, wurde ein eigenes Nietverfahren entwickelt. An den Stellen, an denen extreme Steifigkeit gefordert ist, verwendete man eine Kombination aus Epoxidharz und Nieten. Dieses Harz gewährleistet im Vergleich mit einer einfachen Vernietung viel mehr Festigkeit. Alle sichtbaren äußeren Bleche wurden mit der darunter liegenden Struktur verklebt und in einem neuen automatischen Verbundprozess vor der Lackierung versiegelt, um eventuelle Spalten zu schließen.

 

Im neuen Jaguar XK hilft eine zweite vordere Schottwand aus Aluminium und Verbundmaterialien, die Übertragung von Geräuschen vom Motorraum zur Passagierkabine zu minimieren. Die Wand dient zudem zur Aufnahme verschiedener elektrischer Komponenten. Die neue Struktur des XK verfügt über optimierte Aufhängungspunkte für Motor, Getriebe und Federung. Diese Komponenten bieten mehr Steifigkeit, helfen bei der Reduzierung von Geräuschen oder verbessern die Federungsdynamik. Im Hinblick auf langfristige Stabilität bietet das Vollaluminiumchassis des neuen Jaguar XK eine doppelt so hohe Festigkeit wie eine konventionelle punktgeschweißte Stahlkarosserie.

 

Ein weiterer großer Vorteil der Lightweight Vehicle Technology ist die Tatsache, dass die benötigte Steifigkeit im Hauptchassis konzentriert werden kann. So benötigt beispielsweise das Cabriolet  keine zusätzlichen Versteifungen: folglich kein Mehrgewicht und keinerlei Nachteile für Steifigkeit und Linienführung. Das Aluminium-Monocoque leistet den größten Beitrag zum niedrigen Gesamtgewicht des neuen XK – gleichzeitig ist das Chassis des Coupés 30, das des Cabriolets sogar 50 Prozent steifer als das des Vorgängermodells.

 

Diese Leichtbauweise führte beim neuen XK außerdem zu einem zehn Prozent höheren Leistungsgewicht. Insgesamt bietet der neue XK 90 Prozent mehr Steifigkeit und ist mit seinen 1595 Kilogramm rund 180 Kilo leichter als einige Wettbewerber. Die neue Rohkarosserie der Cabrioletversion wiegt mit 287 Kilo 19 Prozent weniger als jene des vorherigen Modells.

 

„Das Leichtbauchassis bringt viele Vorteile mit sich. So wurde der neue XK fahraktiver, er lässt sich noch leichter lenken und verzögert effizienter“, erläutert Al Kammerer, Product Development Director bei Jaguar und Land Rover. „Es liegt ja auf der Hand, dass weniger Gewicht einen geringeren Aufwand beim Lenken mit sich bringt. Dank des Aluminiumchassis werden Kurven mit dem neuen XK zum reinen Vergnügen.“

 

Ein weiteres entscheidendes Plus der Alukonstruktion ist ihre hohe Sicherheit. Das liegt zum Teil am Material selbst: Aluminium kann bei Deformationen erheblich mehr Energie pro Kilo Materialgewicht absorbieren als Stahl. Dies wirkt sich beispielsweise bei einem Unfall mit niedrigem Tempo positiv aus, da in diesem Fall die Reparaturkosten wesentlich geringer ausfallen. Weniger Verbundstellen bedeuten beim neuen XK zudem eine höhere Festigkeit und Stabilität. Die Fahrzeugfront wird darüber hinaus  durch „Knautschzonenr" geschützt, die bei einem Aufprall bei bis zu 15 km/h einen Großteil der Energie absorbieren.

 

Die Vollaluminiumtüren des neuen XK sind sechs Kilogramm leichter als vergleichbare Stahltüren. Außerdem sind ihre Aufhängungen wesentlich steifer, was minimale Spaltmaße ermöglichte. Die Fensterschienen sind direkt mit den Türstrukturen verbunden, was die Dichtigkeit der rahmenlosen Fenster optimiert und für ein nahezu geräuschloses Schließen sorgt.

 

Die komplett aus Aluminium gefertigte Heckklappe präsentiert sich robust und dabei leicht und einfach zu bedienen. Sobald 20 Prozent des Öffnungswinkels absolviert sind, übernehmen Gasdruckdämpfer den Rest der Arbeit.

 

Mit ihrem geringen Gewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit schafft die Aluminium-Leichtbauweise der XK-Karosserie optimale Voraussetzungen für ein Höchstmaß an Leistung, Sicherheit, Komfort, Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt Fahrdynamik.

 

 

Motor und Getriebe

 

 Antriebsquelle des neuen XK: ein weiter entwickelter 4,2-Liter-V8-Saugmotor mit 219 kW (298 PS) Leistung und 411 Nm Drehmoment

 Der Motor erfüllt die Euro-4-Abgasnorm und ist mit einer Abgasrückführung ausgestattet

 Neue, über am Lenkrad montierte Schaltwippen bedienbare 6-Gang-Automatik mit "Jaguar Sequential Shift" für manuelle Gangwechsel

 

MOTOREN

 

Der Charakter eines Sportwagens wird natürlich in hohem Maß von seinem Triebwerk geprägt. Der neue Jaguar XK wartet hier mit einem leistungsstarken 4,2-Liter-AJ-V8-Saugmotor auf. Dieses ebenso kompakte wie leichte Aggregat ist eine grundlegend überarbeitete und weiter entwickelte Version des aus dem Jaguar XJ bekannten Triebwerks. Vor dem Einsatz im neuen XK erhielt der V8 zahlreiche Modifikationen, wie ein neues Einspritzsystem. Zudem erfüllt er sowohl die Euro-4-Abgasnorm wie die strengen US-amerikanischen Vorschriften.

 

Der 4,2-Liter-V8-Saugmotor generiert 219 kW (298 PS) und ein maximales Drehmoment von 411 Nm bei 4100 U/Min. 85 Prozent des Drehmoments liegen dabei konstant zwischen 2000 und 6000 U/min an: Beleg für die souveräne Kraftentfaltung des Triebwerks. Das neue XK Coupé beschleunigt mit dem 4,2-Liter-V8 in nur 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine – elektronisch begrenzte – Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

 

Ungeachtet des hohen Leistungsvermögens zeigt sich der Motor erstaunlich sparsam und überrascht durch einen geringen CO2-Ausstoß. Das Triebwerk erfüllt die Euro-4-Abgasnorm und außerdem die noch strikteren amerikanischen Vorschriften, die eine 50-prozentige Verringerung des Kohlenwasserstoffanteils fordern. Außerdem verfügt der V8 über Abgasrückführung (EGR) und die neueste Generation der Katalysatorkerne mit dünneren Beschichtungen, wodurch eine höhere Effizienz erreicht wird.

 

Der kompakte AJ-Motor besteht aus einer sehr steifen, aber leichtgewichtigen Vollaluminiumkonstruktion mit acht Zylindern in einer 90-Grad-V-Anordnung. Der V8 besitzt eine Bohrung von 86 und einen Hub von 90,3 Millimetern, was zu einem Hubraum von exakt 4196 cm3 führt. Für Stabilität und geringes Gewicht bürgen dabei unter anderem ein gerippter Zylinderblock und gerippte Zylinderköpfe sowie spezielle Pleuel. Jeder Zylinderkopf verfügt über zwei kettengetriebene oben liegende Nockenwellen, die hohl sind, um Gewicht zu sparen. Die Nockenwellen bedienen je vier Ventile in den pultdachförmigen Brennkammern mit zentral angeordneten Zündkerzen.

 

Die Nockenwellen-Phasenverstellung VCP (Variable Camshaft Phasing) ermöglicht den Einlass-Nockenwellen eine variable Einstellung der Einlassventile über dreidimensionale digitale Maps der Motorsteuerung. Dabei berücksichtigt die Elektronik Daten wie Motordrehzahl, Position des Gaspedals und Öltemperatur, die die Motorensensoren liefern. Die Phase der Einlass-Nockenwellen wird hydraulisch und permanent gesteuert: mehr Öffnung der Einlassventile bei hoher Motordrehzahl, um einen früheren Beginn der Verbrennung zu ermöglichen. Dies ermöglicht ein schnelleres Ansprechen des Gaspedals und hohe Leistung bei jeder Geschwindigkeit und Last. Weiterhin besitzt das VCP-System den Vorteil, dass es einen gewissen Grad an innerer Abgasrückführung zulässt, wobei die Stickoxidemissionen durch Herunterfahren der Verbrennungsrate und die Kohlenwasserstoffe durch Wiederverbrennung von Teilen des Abgases reduziert werden.

 

Eine der wesentlichen Neuerungen des 4,2-Liter-Motors ist seine modifizierte Kraftstoffeinspritzung. Das Aggregat ist nun mit Mehrloch-Einspritzdüsen ausgestattet, die die Kraftstoffsprühmuster in den Brennkammern und damit Leistung und Wirtschaftlichkeit optimieren.

 

Rasche Reaktionen auf Bewegungen des Gaspedals sind für einen Sportwagen wie den neuen XK unverzichtbar. Ermöglicht wird dies bei der Neuentwicklung durch die vollelektronische „Drive-by-wire" Technik, bei der es keine mechanische Verbindung zwischen Gaspedal und Drosselklappe mehr gibt. Die Motorsteuerung errechnet dabei den für die jeweilige Situation nötigen Drehmomentbedarf mithilfe von Parametern wie Gaspedalstellung, Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl und gewähltem Gang.

 

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist bei einem Sportwagenmotor die Akustik. Das bedeutet kraftvoller Sound bei der Beschleunigung, aber ohne unerwünschte übermäßige Lautstärke. Das semiaktive Abgassystem des neuen Jaguar XK variiert den Abgasstrom durch den Hauptschalldämpfer je nach Systemdruck; es verfügt über akustisch abgestimmte Endrohre, die ein Brummen bei niedriger Geschwindigkeit eliminieren. Zudem besitzt der neue XK einen Unterbodenschalldämpfer mit zwei Kammern – eine für jede Zylinderreihe –, der den Sound der beiden Reihen ausgleicht. Bei der sorgfältigen akustischen Abstimmung von Luftansaug- und Abgassystem konzentrierten sich die Jaguar-Ingenieure sowohl auf die kraftvollen Niederfrequenztöne wie auf die mechanischer wirkenden hochfrequenten Töne, um ein von Leistung geprägtes Sounderlebnis zu generieren.

 

GETRIEBE

 

Eine Neuheit im jüngsten Jaguar XK sind die am Lenkrad montierten Schaltwippen für die Bedienung der neuen "Jaguar Sequential Shift"-Funktion. In den Modi „Drive" oder „Sport Manual" lassen sich mithilfe dieser One-Touch-Wippen beim Herunterschalten sehr schnelle Gangwechsel realisieren: in weniger als 600 Millisekunden. Dank der verbesserten Drehmomentsteuerung schaltet das Getriebe wesentlich schneller und spricht besser auf Gangwechselbefehle an als frühere Lösungen – und zwar unabhängig vom gewählten Modus. Vergleichstests des Jaguar-Getriebes mit Wettbewerbsprodukten haben gezeigt, dass das XK-System zügiger schaltet als andere Einheiten: Ein Gangwechsel vollzieht sich hier 400 Millisekunden schneller als bei einer herkömmlichen Automatik.

 

Als erstes Jaguar-Modell befindet sich im neuen XK statt der traditionellen „J Gate“-Schaltkulisse eine L-förmige Anordnung, mit der der Pilot in der sequenziellen Schaltung zwischen den Modi P, R, N, D und Sport wählen kann. Der vollautomatische D-Modus passt sich dabei dem jeweiligen Fahrstil an. Bewegt man den Wählhebel entlang der Basis des L, wechselt die Schaltung in den Modus „Sport Auto“, der für sportlichere Schaltvorgänge und damit ein noch rascheres Ansprechen ausgelegt ist.

 

Der neue XK verfügt über die neueste Version der Jaguar-Sechsgang-Automatik. Wie der V8-Motor ist sie sehr leicht und kompakt. Ausgerüstet ist das Getriebe mit Bosch-Mechatronic, einem elektrohydraulischen Schaltmechanismus, dessen adaptive Schaltstrategie sowohl auf die Fahrbedingungen als auch auf den Fahrstil des Piloten reagiert und so sanfte Schaltvorgänge mit optimaler Leistung ermöglicht. Durch Interaktion mit der drehmomentbasierten Motorsteuerung stellt das Planetengetriebe sicher, dass zwischen Gangwechseln immer ein gewisses Drehmoment übertragen wird. Dies ermöglicht ein viel weicheres Schalten als bei anderen Automatikgetrieben, bei denen die automatische Kupplung den Drehmomentfluss beim Gangwechsel unterbricht.

 

CHASSIS UND FAHRDYNAMIK

 

 Die neueste Version der adaptiven Fahrwerksregelung C.A.T.S. (Computer Active Technology Suspension) gewährleistet ein optimales Fahrverhalten und Handling

 Das extrem steife Chassis verschafft dem Piloten ein direktes Feedback

 Große innen belüftete Scheiben verbessern das Pedalgefühl, verkürzen den Anhalteweg und wirken dem Bremsfading entgegen

 

Die ebenso leichte wie extrem steife Aluminium-Monocoque-Karosserie des neuen XK bietet eine solide Grundlage für das Fahrwerk. Das geringe Gewicht des Chassis ermöglicht dabei eine ideale Anordnung aller Komponenten und damit eine optimale Gewichtsverteilung. Bei der Radaufhängung verwendet der neue Jaguar XK vorn und hinten die klassische Sportwagenkonfiguration mit unterschiedlichen langen Querlenkern, wobei an den Hinterrädern die Antriebswellen als obere Lenker fungieren. Das geringe Gewicht und die gute Lastverteilung eröffnen der Neuentwicklung allerbeste Möglichkeiten, höchsten Anforderungen im Hinblick auf Handling, Straßenlage und Fahrkomfort gerecht zu werden – ein Profil, das Jaguar-Modelle seit langer Zeit auszeichnet.

 

Die Verwendung der extrem steifen Alukarosserie erlaubte es den Jaguar-Ingenieuren, den neuen XK an allen Rädern mit klassischen Schraubenfedern und Teleskopdämpfern auszurüsten. Diese Lösung vermittelt dem Piloten ein natürliches, direktes Feedback: Exakt so, wie es bei einem Sportwagen sein sollte.

 

Jaguar-Chefingenieur Mike Cross erläutert: „Das steife Leichtgewichts-Chassis machte es uns möglich, den neuen XK mit einem Optimum an Präzision und Agilität zu versehen, ohne Komfort und Kultiviertheit zu vernachlässigen. Beim neuen XK dreht sich alles um den Fahrer – Technologien haben wir dort eingesetzt, wo es wirklich Sinn macht.”

 

Zu diesen Technologien zählt die jüngste Entwicklungsstufe der adaptiven Fahrwerksregelung CATS (Computer Active Technology Suspension) von Jaguar: ein zweistufiges adaptives Dämpfersystem, das eine optimale Balance zwischen Fahrkomfort und Handlingverhalten sicherstellt, und zwar unabhängig von Straßenbedingungen oder Fahrstil. Die Wankneigung und das Giermoment werden dabei von Beschleunigungssensoren gemessen und dann diese Daten sowie Lenkwinkel und Bremsbeanspruchung vom Steuermodul verarbeitet. Elektronisch gesteuerte Hydraulikventile sorgen für eine permanente Regelung der Dämpfereinstellung, die sich beim Vorgängermodell noch paarweise für die vorderen und hinteren Dämpfer vollzog. Beim neuen XK werden alle Dämpfer separat geregelt, was eine Steuerung des Gier- und Neigungsverhaltens zulässt und damit Straßenlage und sportliches Handling fördert.

 

RÄDER & REIFEN

 

Für den neuen XK stehen Leichtmetallräder in drei Größen und verschiedenen Designs zur Verfügung – optional dazu die Reifen-Luftdruckkontrolle TPMS (Tyre Pressure Monitoring System) und „Runflat Tyres“ mit besonderen Notlaufeigenschaften.

 

Während ab Werk mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen montiert sind, stehen optional 19- oder 20-Zoll-Räder bereit. Dabei zeigen die 20-Zoll-Versionen einen attraktiven „Split Look", der den sportlichen Hightech-Charakter des Modells unterstreicht. In allen Varianten sind die hinteren Räder breiter als die vorderen. Dies verbessert Lenkeigenschaften, Handling, Balance und Traktion.

 

Die 19-Zoll-Räder können optional als „Runflat Tyres“ geliefert werden. Damit kann der XK auch mit einem beschädigten Reifen noch weiterfahren – selbst bei völligem Luftdruckverlust erreicht er mit bis zu 80 km/h Geschwindigkeit sein 80 bis 100 Kilometer entferntes Ziel. Der neue XK verfügt außerdem optional über das innovative Reifen-Luftdrucksystem TPMS, das jeden Reifen permanent sensorengestützt überwacht.

 

Die Daten werden dabei per Funk an einen Empfänger im Radkasten und von dort an ein zentrales Steuermodul übertragen. Bei einem Druckabfall warnt das System den Fahrer über das Display in der Instrumententafel. Mit den „Runflat Tyres“ ist TPMS serienmäßig kombiniert, mit anderen Reifentypen optional erhältlich. Bei dieser Reifenoption entfällt außerdem das Reserverad im Kofferraum, wodurch sich die Ladekapazität um weitere 30 Liter erhöht.

 

BREMSEN

 

Der neue Jaguar XK ist mit einem hoch effizienten Bremssystem ausgestattet, das seine Leistungsfähigkeit unter anderem auf der Teststrecke im italienischen Nardo und auf dem Nürburgring, wo Jaguar ein Entwicklungs- und Testzentrum unterhält, unter Beweis stellen musste. Das System überzeugt mit hoher Bremskraft und einem optimierten Bremsfeedback. Größere innen belüftete Scheiben verbessern das Pedalgefühl, verkürzen den Anhalteweg und wirken dem Bremsfading entgegen. Das System verfügt außerdem über ein Vierkanal-ABS, elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und eine elektronische Parkbremse.

 

INTERIEUR

 

 Konsequent fahrerorientiertes Interieur mit sportlicher und funktioneller Atmosphäre

 Mehr Bein, Kopf- und Schulterfreiheit

 Touchscreen-Infocenter zur Steuerung aller wichtigen Funktionen

 

Ebenso modern und zukunftsorientiert wie das Exterieur präsentiert sich auch das Innenleben des neuen Jaguar XK. Darüber hinaus wurde das Interieur konsequent fahrerorientiert ausgelegt und speziell auf sportliche Autoenthusiasten abgestimmt. Die geräumige, komfortable Passagierkabine besitzt in Bezug auf verwendete Materialien und Ausstattungsumfang die Güte einer hochwertigen Luxuslimousine. Dabei war es Jaguar wichtig, das Understatement und den dezenten zeitgenössischen Luxus zu demonstrieren, die typisch für die Marke sind. Dessen ungeachtet besticht der Innenraum des neuen XK auf der anderen Seite mit höchster Ergonomie. So bieten die Sitze sowohl Fahrer als auch Passagieren festen, aber bequemen Halt. Den Piloten empfängt echtes Cockpit-Gefühl, geprägt durch Luftigkeit und Großzügigkeit, wozu unter anderem die.tief angeordnete Instrumententafel entscheidend beiträgt.

 

„Styling und Ausstattung des Innenraums zählen seit je her zu den Stärken von Jaguar“, erklärt Giles Taylor, Senior Design Manager bei Jaguar Cars. „Unsere Kunden schätzen den Komfort, die Ergonomie und das Design der Jaguar-Passagierkabinen. Der neue XK macht hier natürlich keine Ausnahme. Fahrer und Passagiere können sich im XK-Innenraum sofort wohlfühlen, denn er strahlt Harmonie, Komfort und Großzügigkeit aus.”

 

Wie sein Vorgänger bietet der neue Jaguar XK das klassische 2+2-Sportwagenlayout mit individuell geformten hinteren Sitzen. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist jedoch das größere Raumangebot: 59 mm mehr Sitzverstellweg, 54 mm mehr Beinfreiheit und 20 mm mehr Kopffreiheit vorn sowie 32 mm mehr Schulterfreiheit. Außerdem eröffnet der neue XK generell mehr Fußraum und zusätzliche Ablagemöglichkeiten, während die elektronische Parkbremse den sperrigen Handbremshebel überflüssig macht. Die Passagiere im Fond profitieren besonders von der insgesamt größeren Kabine, dem längeren Sitzverstellweg und den großen Türen, die den Zustieg erleichtern.

 

Das ganz auf den Fahrer zugeschnittene XK-Interieur zeigt klare Linien, einfache architektonische Formen und verzichtet auf verspielte Details. Die Linien des Armaturenbretts fließen weich von der A-Säule zur Mittelkonsole, in der der Touchscreen alle wichtigen Funktionen steuert. Dadurch konnte die Zahl der Schalter auf ein Minimum reduziert werden – der Pilot hat einen schnellen und einfachen Zugriff auf alles Wesentliche.

 

Die Hauptinstrumententafel auf der Fahrerseite nimmt die Form des Dreispeichenlenkrads auf. Sie beherbergt zwei klassische Rundanzeigen, die rechts und links von einem TFT-Multifunktions-Infocenter angeordnet sind. Tacho und Drehzahlmesser besitzen weiße Zeiger und eine grüne Hintergrundbeleuchtung. Das zentrale Infocenter ist horizontal unterteilt. Die obere Zone zeigt den aktuell eingelegten Gang, der Bereich darunter Informationen zur Geschwindigkeitsregelung. Im mittleren Segment erscheint normalerweise die Uhrzeit, diese Fläche fungiert aber auch als Tank- oder Reifendruckanzeige. Die Einfassung des Infocenters ändert je nach Dringlichkeit eines Problems ihre Farbe von Weiß über Gelb auf Rot. Selbst wenn der Fahrer die Display-Warnung deaktiviert, wird er über eine gelbe dreieckige Warnleuchte weiter an die vorherige Warnmeldung erinnert. Unterhalb des Infocenters befindet sich ein schmales Display für die Richtungspfeile des Navigationssystems.

 

Der 7 Zoll große Touchscreen in der Mittelkonsole dient als menügestütztes Info- und Steuersystem, das dem Fahrer in jedem Menü nur fünf Funktionen zur Verfügung stellt, um eine Ablenkung vom Verkehr und unnötige Komplexität zu vermeiden. So lassen sich beispielsweise über das Hauptmenü Klimaanlage, Audiosystem, Navigation, Telefon oder die allgemeinen Fahrzeugeinstellungen konfigurieren.

 

Bei entsprechender Ausstattung ist in die 7-Zoll-Anzeige auch das Display für das serienmäßige DVD-Satellitennavigationssystem integriert, das ebenfalls per Touchscreen gesteuert wird. Einen Fortschritt bedeutet zudem die jetzt mögliche Zieleingabe mithilfe von Postleitzahlen. Ergänzt wird das System durch Informationen des „Traffic Messaging Channel"-Systems (TMC), die von Radiosendern ausgestrahlt werden.

 

Ungeachtet aller Sportlichkeit wartet der neue XK mit dem von Jaguar bekannten Luxus- und Komfortniveau auf. So verfügt er über eine hoch entwickelte Zweizonen-Klimaautomatik, die per Touchscreen, aber auch über konventionelle Regler gesteuert werden kann. Die Klimatisierung bietet zahlreiche Funktionen, darunter eine Feuchtigkeitskontrolle, die ein bevorstehendes Beschlagen der Scheiben antizipiert und einen trockenen Luftstrom zur Windschutzscheibe leitet, sowie eine automatische Defroster-Funktion bei Kaltstarts. Ergänzt wird dieses Merkmal durch die Heizung der Frontscheibe (optional) und Heckscheibe sowie der Außenspiegel. Sitzheizung und das optionale beheizbare Lenkrad sind mit der Klimaautomatik verbunden und werden ebenfalls über den Touchscreen gesteuert.

 

In der XK-Cabriolet-Version leitet das Klimasystem bei geöffnetem Dach automatisch den warmen oder kalten Luftstrom auf die Einlässe am Armaturenbrett.

 

Für den neuen XK steht eine Auswahl verschiedener hochwertiger Audiosysteme zur Verfügung. Dabei ist das serienmäßige Klang-System mit sechs Lautsprechern und einem Sechsfach-CD-Wechsler bestückt, der neben konventionellen Audio-CDs auch Discs mit WMA- und MP3-Dateien abspielen kann. Das Premium-Soundsystem von Alpine verfügt über sechs Lautsprecher, einen Sechskanalverstärker, 525 Watt Ausgangsleitung und „Dolby Pro Logic II“-Surround-Sound.

 

Weiterhin hat der neue XK eine Bluetooth-Schnittstelle für Mobiltelefone an Bord. Das System besitzt im Lenkrad Tasten zur Gesprächsaufnahme und Lautstärkeregelung sowie einen „Bitte nicht stören"-Modus. Die Wähltastatur ist in den Touchscreen integriert und kann über das Telefonmenü ausgewählt werden. Der Touchscreen zeigt zudem Telefonbucheinträge und Informationen zu eingehenden Gesprächen an.

 

Der Innenraum des neuen Jaguar XK vereint moderne Technologie mit traditionellem Luxus. Die Wahl der Materialien war dabei ebenso wichtig wie die Formen. So sind Details wie die hochwertigen Ziernähte ein entscheidender Bestandteil des Designs. Bei der Ausstattung stehen zwei Lederoptionen, darunter „Soft Grain“, zur Wahl. Optional können dabei auch Instrumententafel, Türholme und Sitze einbezogen werden können. Für jede Alternative stehen vier Farbschemata zur Verfügung, davon zwei im Zweifarb-Look: Ivory/Charcoal, Ivory/Slate Blue sowie die einfarbigen Ausstattungen Charcoal und Caramel.

 

Weiterhin stehen lässt sich der XK-Innenraum mit drei verschiedenen Applikationen bestücken: Aluminium, Walnusswurzelholz und helles Ulmenholz. Die Aluminiumoption ist dabei eine moderne Lösung mit Hightech-Anmutung, wohingegen die traditionellen Holzfurniere von Jaguar-Spezialisten in Handarbeit gefertigt werden.

 

 

Sicherheit

 

 Weltneuheit: Pyrotechnisches „Pedestrian Deployable Bonnet System”

 Motorhaube schwenkt in 30 Millisekunden nach oben – Betätigung mit 50-facher Erdanziehungskraft

 Passives Stoßfängersystem verringert die Gefahr schwerer Beinverletzungen

 

Bei der Entwicklung neuer Jaguar-Modelle stehen nicht nur formvollendetes Design und Fahrdynamik im Blickpunkt, sondern auch ein Höchstmaß an Sicherheit. Dafür bürgen im neuen XK zahllose Details, zum Beispiel die hochfeste Karosseriekonstruktion oder die exakt definierten Knautschzonen. Daneben wurde aber auch an den Schutz der Fußgänger gedacht: Teil des XK-Sicherheitspakets ist das neue pyrotechnische Fußgänger-Schutzsystem PDBS (Pedestrian Deployable Bonnet System) – eine Weltneuheit.

 

Durch die serienmäßige Integration des „Pedestrian Deployable Bonnet System“ erfüllt Jaguar als einer der ersten Autohersteller die Anforderungen der neuen europäischen Sicherheitsnormen. Diese neu definierten Standards sollen helfen, die Schwere der Verletzungen von Fußgängern beim Zusammenprall mit einem Fahrzeug zu verringern. Die jüngste EU-Gesetzgebung fordert von Autoherstellern in einem zweiphasigen Prozess die Einführung neuer aktiver und passiver Sicherheitseinrichtungen für Fußgänger in sämtlichen neu auf dem Markt erscheinenden Modellen.

 

Sollte es zu einem Kontakt zwischen einem Fußgänger und dem neuen Jaguar XK kommen, sorgt PDBS dafür, dass die Motorhaube des Fahrzeugs um 10 bis 15 Zentimeter nach oben schwenkt – und so gewissermaßen ein Polster zwischen der Haube und den darunter liegenden harten oder starren Elementen im Motorraum schafft. Hoch entwickelte Sensoren im Frontstoßfänger erkennen, ob der Jaguar XK mit einem Fußgänger oder einem Gegenstand zusammenprallt.

 

Eines der eindrucksvollsten Merkmale des neuen Pedestrian Deployable Bonnet System von Jaguar ist die Tatsache, dass es mithilfe von Pyrotechnik die immerhin 18 Kilogramm schwere Motorhaube in rund 30 Millisekunden nach oben schwenkt. Dazu nötig ist eine Beschleunigung vom 50-fachen der Erdanziehungskraft (50 g).

 

Das Pedestrian Deployable Bonnet System von Jaguar ist in dem Geschwindigkeitsbereich aktiv, in dem der Aufprall eines Fußgängers möglich sein könnte. Außerhalb dieses Sektors wird es automatisch deaktiviert. PDBS arbeitet dabei vollkommen unabhängig von anderen Sicherheitssystemen des Fahrzeugs, einschließlich der Airbags.

 

„Das Jaguar-Designteam hat bereits im Rahmen erster Konzeptüberlegungen zum neuen Jaguar XK die Idee einer aufklappenden Motorhaube favorisiert. Dank dieses cleveren Merkmals konnten Haube und Dach um etwa 65 Millimeter flacher ausfallen – was es dem Designteam ermöglichte, beim neuen Jaguar XK eine sehr niedrige und schlanke Sportwagenform zu realisieren“, erläutert Jaguar Design Director Ian Callum.

 

PDBS wird im neuen Jaguar XK ergänzt durch das passive Stoßfängersystem, deren Materialien und Form gleichfalls dem Schutz der Fußgänger zugute kommen – beispielsweise dank der Verwendung gezielt verformbarer Schaum- und Kunststoffabdeckungen, die die Verletzungsgefahr an den Beinen verringern.

 

INSASSENSICHERHEIT

 

Neben zahlreichen anderen Sicherheitsmerkmalen ist der neue Jaguar XK mit einem „intelligenten“ Fahrer-Airbag ausgestattet, der den Airbag entsprechend der Schwere des Aufpralls aktiviert – und dabei berücksichtigt, in welcher Position der Pilot sitzt und ob er den Gurt angelegt hat. Weiterhin an Bord befinden sich zwei kombinierte Kopf-Brust-Seitenairbags sowie ein Beifahrer-Airbag, der selbst dann das Verletzungsrisiko minimiert, wenn sich der Passagier in einer ungewohnten Sitzposition oder zu nahe am Airbag befindet. Der neue XK ist zudem mit den von Jaguar entwickelten Energieabsorbierenden Kopfstützen ausgestattet, die die Gefahr eines Schleudertraumas bei Auffahrunfällen minimieren. Dabei werden die Kopfstützen bei einem Unfall automatisch nach vorn geklappt, um den Kopf abzufangen. Weiterhin verfügt der neue XK über ISOFIX-Befestigungen für Kindersitze an beiden Fondplätzen plus eines oberen Haltegurts, der noch mehr Sicherheit bietet.

 

Auch wenn er nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, so hält das neue Jaguar XK Cabriolet dennoch einen Überrollschutz bereit. Es besteht aus zwei Aluminiumbügeln, die automatisch ausfahren, sobald die Fahrzeugsensoren einen Überschlag feststellen. Das patentierte System arbeitet mit fortschrittlichen Kreiselsensoren, die dafür sorgen, dass die Bügel bei einem Überschlag mit geschlossenem Dach durch die Heckscheibe ausfahren. Auf diese Weise konnte die formschöne Linienführung des neuen XK Cabriolet beibehalten und gleichzeitig den Passagieren ein effizientes Sicherheitssystem zur Verfügung gestellt werden.

 

DYNAMISCHE FAHRHILFEN

 

Der neue Jaguar XK ist mit einer großen Zahl moderner elektronischer Sicherheitssysteme und Fahrhilfen ausgerüstet, darunter Traktionskontrolle (TC) sowie eine „TracDSC“-Funktion.

 

Die Traktionskontrolle unterstützt das Anfahren oder die Fortbewegung auf glattem Untergrund, indem sie ein durchdrehendes Rad entsprechend bremst und mehr Drehmoment zum anderen Rad leitet. Die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) verhindert durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder und durch die Steuerung des Motordrehmoments ein Über- bzw. Untersteuern, eine zu hohe Querbeschleunigung oder ein Blockieren der Räder bei extremer Motorbremsfunktion. Bei „Trac DSC“ handelt es sich um eine vom Piloten wählbare zweite Stufe der DSC-Stabilitätskontrolle, die die volle Traktionskontrolle samt ABS- und EBD-Funktionen bietet, aber dank eines verzögerten DSC-Einsatzes ein gewisses Maß an seitlichem Drift erlaubt. Damit kann der routinierte und sportlich ambitionierte Fahrer das Kurvenverhalten seines XK ganz nach Wunsch beeinflussen. Damit die „Trac DSC“-Funktion nicht versehentlich aktiviert wird, muss der Pilot den entsprechenden Knopf mindestens drei Sekunden lang gedrückt halten.

 

Um dem neuen XK den gewünschten sportlichen und fahraktiven Charakter zu geben, erhielt das Modell selbstverständlich auch eine spezielle Lenkung. Die im Jaguar XJ erstmals eingesetzte „Servotronic 2“-Servolenkung von Bosch wurde für den neuen XK umfassend weiter entwickelt. Es handelt sich dabei um ein mechanisch gestütztes System mit hydraulischem Antrieb über eine motorgetriebene Pumpe. Die elektronische Steuerung regelt den Grad der Lenkhilfe anhand der Daten über Fahrzeuggeschwindigkeit und Lenkeinschlag, um einerseits das Manövrieren bei langsamer Geschwindigkeit zu vereinfachen und andererseits dem Fahrer bei schnellem Tempo ein optimales Feedback zu geben.

 

WEITERE FAHRHILFEN

 

Nach Auffassung von Jaguar muss der Einsatz moderner Technologien intelligent sein: Er soll die Sicherheit und den Fahrspaß erhöhen, aber nicht zu mehr Komplexität oder einer schwer zu verstehenden Bedienung führen. Der neue XK bietet deshalb eine Reihe von Fahrhilfen, die diese Philosophie unterstützen, darunter Geschwindigkeitsregelung bzw. die adaptive Regelung A.C.C. (Adaptive Cruise Control), die Vorausfahr-Warnfunktion „Forward Alert“, die Einparkhilfe „Park Distance Control“ sowie automatische Scheinwerfer- bzw. Scheibenwischersysteme.

 

Neben der generell serienmäßigen Geschwindigkeitsregelung lässt sich der neue XK optional auch mit dem adaptiven ACC-System ausrüsten. A.C.C. verwendet Mikrowellenradartechnologie zur Überwachung der Straße und reduziert die Geschwindigkeit je nach Verkehrssituation automatisch. Dies geschieht üblicherweise durch Verringerung der Motorleistung. Sollte aber ein anderes Auto knapp einscheren, kommt auch das ABS-Bremssystem zum Einsatz. Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wird dabei entsprechend der aktuellen Geschwindigkeit kalkuliert und gegebenenfalls korrigiert. Darüber hinaus kann der Pilot die Größe des Abstands am Lenkrad in drei Stufen selbst einstellen.

 

Teil des ACC-Systems ist die Vorausfahr-Warnfunktion „Forward Alert“, die den Fahrer mithilfe der Daten der vorderen Sensoren vor einer potenziellen Kollision warnt. „Forward Alert“ misst permanent den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug oder einem Hindernis und berechnet die erforderliche Bremskraft zur Vermeidung eines Zusammenstoßes. Wenn sich der Abstand unter den Sicherheitswert verringert, wird ein akustisches Warnsignal ausgegeben.

 

Am Heck des neuen XK befindet sich serienmäßig die Einparkhilfe „Park Distance Control", bei der mithilfe von vier Ultraschallsensoren im hinteren Stoßfänger Hindernisse bis zu einer Entfernung von 1,8 Metern erkannt werden. Neben einem akustischen Warnsignal wird auf dem Touchscreen der Teil des Fahrzeugs angezeigt, der sich am nächsten zum Objekt befindet. Eine vordere Einparkhilfe ist optional erhältlich.

 

Die serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer des neuen XK verfügen über eine Waschanlage und Leuchtweitenregulierung. Bei niedrigem Tempo oder eingeschaltetem Blinker werden Zusatzleuchten aktiviert, um den Bereich seitlich vom Fahrzeug zu beleuchten und das Manövrieren zu erleichtern. Das optionale aktive Kurvenlicht AFL (Active Front Lighting) ermöglicht eine bessere Sicht bei Nacht durch die automatische Ausrichtung der Reflektoren nach Lenkwinkel und Geschwindigkeit.

 

Die Rückleuchten sind zwischen Karosserie Heckklappe aufgeteilt. In die Klappe selbst ist auf der einen Seite ein Rückfahrlicht und auf der anderen eine Nebelschlussleuchte integriert. Beide verfügen über leistungsstarke LED-Leuchten, wobei das weiße LED-Rückfahrlicht des neuen XK ein Novum in der Automobilbranche darstellt.

 

Diebstahlschutz

 

Den neuen Jaguar XK schützt ein hochwirksames Alarmsystem mit Innenraumüberwachung, Türschutz und Neigungssensoren, die ein Öffnen, Aufbocken oder Bewegen des Fahrzeugs erkennen. Es verfügt außerdem über ein zweistufiges Entsperrsystem, mit dem die Fahrertür durch einmaliges und die Beifahrertür durch zweimaliges Drücken entriegelt werden kann. Das Lenkradschloss ist bei verriegeltem Fahrzeug zudem automatisch elektrisch aktiviert.

 

Zu den benutzerfreundlichen Technologien des neuen XK zählt weiterhin ein so genannter „Smart Key“, mit dem sich das Auto ohne Schlüssel auf Knopfdruck starten lässt. Und mit dem optionalen „Keyless Entry“-System kann der XK sogar geöffnet werden, ohne den Schlüssel aus der Jackentasche nehmen zu müssen.

 

DIE XK AHNENGALERIE

 

Das Kürzel XK ist bei Jaguar seit vielen Jahrzehnten das Synonym für Sportwagen – mit aufregendem, rassigem Design, hoher Leistung und modernen Technologien. Erstmals tauchten die Buchstaben XK mit dem Emblem der Raubkatze auf dem XK120 auf, der 1948 auf der London Motor Show der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Wie der neue XK des Jahres 2006 besaß auch dieser erste XK 120 eine Aluminiumkarosserie, die sich in der Serienfertigung aber wieder in ein herkömmliches Stahlchassis wandelte. Für Leistung im Überfluss sorgte im XK 120 das Debüt des klassischen Jaguar-Sechszylinder-XK-Motors mit zwei Nockenwellen. 1949 machte der XK 120 von sich reden, als er bei einer offiziellen Rekordfahrt über die belgische Jabekke-Autobahn eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Meilen pro Stunde übertraf. Er war nicht nur der schnellste Sportwagen seiner Zeit, sondern läutete auch ein goldenes Zeitalter von Jaguar im Motorsport ein.

 

Als Weiterentwicklung des XK120 erschien dann der legendäre C-TYPE-Rennwagen. Mit einem neuen Rohrrahmenchassis und der wunderschönen stromlinienförmigen Karosserie des Jaguar-Aerodynamik-Spezialisten Malcolm Sayer gewann der Wagen 1951 erstmals das bedeutendste Sportwagenrennen der Welt, die 24 Stunden von Le Mans. Der C-TYPE erreichte auch 1953 als Erster die Zielflagge, nachdem er im Jahr zuvor durch die erstmalige Verwendung von Scheibenbremsen Motorsportgeschichte geschrieben hatte: ein besonders gelungenes Beispiel der Verschmelzung von Spitzentechnologie im Motorsport und der Serienproduktion.

 

Während XK 140 und XK 150 den XK 120 als Seriensportwagen ablösten, folgte dem C-TYPE mit seinem gemischten Straßen- und Renncharakter der noch exotischere D-TYPE. Dieses Modell war ebenfalls mit dem brillanten XK-Motor ausgestattet, verfügte aber über ein Semi-Monocoque-Chassis aus Aluminium, das unter Verwendung von Technologien aus der Luft- und Raumfahrt gebaut wurde, sowie eine noch effizientere Aerodynamik als sein Vorgänger. Von 1955 bis 1957 schaffte der D-TYPE einen herausragenden Le-Mans-Hattrick und brachte die Zahl der 24-Stunden-Siege von Jaguar auf fünf Erfolge in nur sieben Jahren.

 

Als der E-TYPE bei seiner Premiere auf dem Genfer Autosalon 1961 die Blicke auf sich zog, war es mehr als deutlich, dass dieses Serienmodell die gleiche DNA besaß wie der D-TYPE. Mit seinem kraftvollen XK-Motor und dem einzigartigen Design entwickelte sich der E-TYPE in kürzester Frist zur automobilen Legende – ein Ruf, der die Jahrzehnte überdauert hat.

 

Der nächste XK, der 1996 erstmals präsentierte XK8, war ein etwas anderer Fahrzeugtyp: eher ein Grand Tourer als ein klassischer Sportwagen wie seine Vorgänger der 1950er und 1960er Jahre. Aber auch der XK8 präsentierte sich Zoll für Zoll als echter Jaguar – und er war dazu bestimmt, als meistverkaufter Sportwagen von Jaguar in die Geschichte einzugehen. Wie seine Vorgänger zeichnete den XK8 eine zukunftsorientierte Philosophie und der durchdachte Einsatz neuer Technologien aus, die ihn schneller, sicherer und effizienter machten. 2001 wurde er mit dem Rückhaltesystem A.R.T.S. (Adaptive Restraint Technology System) und der adaptiven Geschwindigkeitsregelung A.C.C. ausgestattet, 2003 erhielt er den leistungsstärkeren 4,2-Liter-V8-Motor und war außerdem als 395 PS starke Kompressorversion erhältlich. Zudem verfügte er über die hoch entwickelte Jaguar-Sechsgangautomatik, ergänzt durch Bremsassistent und dynamische Stabilitätskontrolle. Nach weiteren Verbesserungen im Jahr 2004 wurde die Produktion des XK8 im Mai 2005 eingestellt. Seine sportliche Dynamik und das unverwechselbare Design haben ihm eine besondere Anziehungskraft beschert.

 

Mit dem neuen XK stößt der Sportwagenbau von Jaguar in neue Dimensionen vor. Der neue XK führt die jahrzehntelange Tradition attraktiver, leistungsstarker und revolutionärer Sportwagen fort – mit modernsten Technologien, die ihn zum fortschrittlichsten Jaguar aller Zeiten machen, und mit einem ebenso modernen wie formschönen Design, das keine Zweifel an seiner Herkunft aus dem Haus Jaguar aufkommen lässt. Im Vergleich mit der Vorgängerbaureihe präsentiert sich der neue XK nicht nur erheblich leichter, er besitzt auch eine noch umfangreichere Ausstattung sowie mehr Leistung, ein optimiertes Handling und Bremsverhalten sowie noch mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

 

 

 

DER NEUE JAGUAR XK – Technische Daten

 

 

 XK 4.2L V8 COUPÉ XK 4.2L V8 CABRIOLET

 

CHASSIS

Karosserie Genietetes/verklebtes Aluminium Genietetes/verklebtes Aluminium

 

 

MOTOR

Zylinder/Ventile pro Zylinder 8/4 8/4

Bohrung x Hub (mm) 86/90.3 86/90.3

Hubraum (cm³) 4196 4196

Maximale Leistung (PS (kW)) 298 (219) 298 (219)

Bei U/Min 6000 6000

Maximales Drehmoment (Nm) 411 411

Bei U/Min 4100 4100

          • Getriebe 6-Gang-Automatik. 6-Gang-Automatik.
          • "Jaguar Sequential Shift" "Jaguar Sequential Shift"
          • mit mit
          • lenkradmontierten Schaltwippen  lenkradmontierten Schaltwippen
          •  

            FAHRLEISTUNGEN (Herstellerangaben)

            Beschleunigung 0-100 km/h (s) 6,2 6,3

            80-120 km/h (s) 3,9 4,0

            Höchstgeschwindigkeit (km/h) 250 (elektronisch begrenzt) 250 (elektronisch begrenzt)

            Bremsweg 100-0 km/h (Fuß) 113,5 113,5

             

             

            AERODYNAMIK

            cw-Wert  0,33 0,34

             

             

            KRAFTSTOFFVERBRAUCH1 (l/100 km)

            Städtisch 17,1 17,1

            Außerstädtisch 8,1 8,1

            Kombiniert 11,3 11,3

            CO2-Emissionen (g/km) 269 269

             

             

            GEWICHT

            Leergewicht (kg) 1595 1635

            Gewichtsverteilung v/h (%) 52,6/47,4 52,1/47,9

             

             

            (1) Gemessen bei Tests in Übereinstimmung mit der EU-Direktive 80/1268/EEC, ergänzt durch 2004/3/EC. Diese Werte waren zum Zeitpunkt des Drucks korrekt.

JAGUAR XK – VERGLEICH NEUES MODELL vs. VORGÄNGER

 

 

     Coupé                     CABRIOLET

  • VERBESSERUNG neU VORGÄNGER neU VORGÄNGER
  • LEISTUNG
  • Beschleunigung 0-100 km/h Coupé 0,2 s/Cabriolet 0,3 s schneller 6,2 6,4 6,3 6,6
  • Leistungsgewicht (PS/kg) Coupé +10 %/Cabriolet +13 % 188 172 183 163
  • Drehmoment (SAE Nm) 2 % mehr Drehmoment 420 411 420 411
  • Drehmomentverhältnis (Nm/kg) Coupé +10 %/Cabriolet +13 % 263 240 257 228
  • Drehsteifigkeit (Nmm/Grad) Coupé 31 %/Cabriolet 48 % steifer 29600 22591 15300 10317
  • ABMESSUNGEN
  • Kopffreiheit (mm) Mehr Kopffreiheit 970 950 972 941
  • Schulterfreiheit (mm) Mehr Schulterfreiheit 1434 1402 1434 1402
  • Beinfreiheit (mm) Mehr Beinfreiheit vorn 1146 1092 1146 1092
  • Gewicht (kg) Coupé 5 %/Cabriolet 8 % leichter 1595 1685 1635 1775
  •  

     


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